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Artículo 11

Volumen 03


Wie soll man die deutsche Deklination unterrichten?

 

María Elena Jaroma Blanco

Plantel 6 “Antonio Caso”

Colegio de Letras Clásicas

 

Vielle Leute haben die Idee, dass die deutsche Grammatik schwer ist. Und darüber hinaus  betrachten sie die Grammatiken aller Sprachen als schwerig. Selbsverständlich heisst das nicht, dass man sie übersehen soll. Im gegenteil, die Grammatik ist die wichtigste Struktur und die  Stütze einer Sprache, ohne sie kann man die Sprache selbst nicht verstehen. Wenn man eine Fremdsprache lernt, sollte man bewusst sein, dass nicht nur die Fremd-, sondern auch die  Muttersprache ein gramatischer Chaos ist. Was ist denn los? Häufig gibt es viele Gründe, aber etwas ist ganz klar: wenn man spricht, macht man keine Überlegung darüber, wie die Sprache funktioniert. Wichtig ist nur die Mitteilung. Und mit dieser Idee fäng man das Abenteuer an, eine neue Sprache zu lernen: In diesem Fall, sich auf Deutsch mitzuteilen.

 

Als Spanischsprecher gibt es verschiedenen Schwerichkeiten hinsichtilich der deutschen Sprache: die Phonetik,  die Rechtschreibung, das Genus, ganz neuen Wortschatz zu lernen, usw. Und selbverständilich die Deklination. Meiner Meinug nach sollte die Grammatik der deutschen Sparache einfacher erklärt werden; aber normalerwise erwähnt nur der Lehrer Ausdrücken wie Deklination, Kasus, Nominativ, Dativ, Akkusativ oder Genitiv. Als ob es ganz normal wäre, aber bei uns, als Spanischsprecher, sind diese rätselhaften Begriffe aber nicht deutlich oder bekannt. Auf Spanisch existiert solche Konzepte nicht, obwohl wir Reste von lateinischen Deklination in dem spanischen Pronomen haben: yo – me, tu –te, nosotros – nos, etc.

 

Als ich Deutsch als Fremdsprache unterrichtet habe, habe ich die  ganze deutsche Deklination in vier Lektionen erklärt, diese Erfahrung möchte ich gerne mitteilen.

 

Ich denke, dass man unbedingt den Gegenstudiumsobjekt kennenlernen sollte. Das heisst: Wovon stammt die deutsche Sprache ab?, Was für eine Sprache ist sie?

 

In diesem Sinn kann man sehen, dass die deutsche Sprache von der spanischen nicht so entfernt ist. Nach ihrer Genealogie sind Deutsch und Spanisch Verwandte, beide stammen aus der indo-europäische Familie ab; nach ihrer gramatische Struktur sind sie Flexionssprachern[1]. Dieser letzten Begriff ist wichtig, um die Deklination zu verstehen. Aber was heisst Flexionssprachen?. Es heisst folgendes: sie bilden ihren Wörter mit Radikalen und Endungen, die sich ändern können[2]. Zum Beispiel, auf Spanisch hat man den Radikal niñ- man hinzufügt die Endungen  -o, -a, -os,-as, und dann hat man niño (Mask. Sing.), niña (Fem., Sing.), niñas (Fem., Pl.), niños(Mask., Pl.). In diesem Fall sind sie Nominal- Endungen  und zeigen nur Numerus und Genus an. Aber man kann in Spanisch auch verbale Endungen haben und sie zeigen Numerus, Tempus, Modus und Genus Verbi (Aktiv oder Passiv) an.

 

Radikal am + -o, -ábamos, -aremos, dann werden sie amo, amábamos, amaremosDiese Fähigkeit hat alle Flexionssprachen, genauso auf Deutsch. Man hat einen Radikal Kind und hinzufügt die Endung –es hinzu, dann hat man Kindes (Genitiv, Sing. Neut.) oder die Endung –er , Kinder (Nom., Pl., Neut.). In diesem Fall kann es Numerus, Genus und grammatischen Funktionen anzeigen.[3] Deutsch hat auch Verbal- Endungen, sprech- + -e, -t, -en, spreche (ich), sprecht (ihr), sprechen (wir, sie). Wichtig ist, dass der Schüler  versteht, was den Begriff  „flexiv“, infolgedessen bedeutet.

 

Vergleichende Tabelle

Nominale Endung

Verbale Endung

Spanisch

Deutsch

Spanisch

Deutsch

Niñ- + -o, -os,

-a, -as

Kind- + -es, -er

Am- + -o, -aremos, -arán

lieb- + -e,

-st, -t, -en

Niño, niños,

niña, niños

Kindes, Kinder

Amo, amaremos, amarán

liebe, liebst, liebt, lieben

 

 

In diesem Punkt ist es auch interessant zu deuten, dass eine Flexionssprache analytisch oder syntetisch sein kann. Die analytischen flexiven Sprachen zeigen ihren grammatischen Fuktionen durch präpositionen, z.B:

 

Spanisch, Französisch, Italienisch, Englisch, usw.; die syntetischen flexiven Sprachen zeigen ihren grammatischen Funktionen durch Endungen an, z.B. Griechisch, Latein, Deutsch, Polnisch...  Diese Engungen nennt man Kasus, alle Kasus heissen im Ganzen Deklination. Gleichzeitig hat jeder Kasus seinen Namen und der hängt von der Funktion ab. Vergleichen Sie die folgende Tabelle:

 

Grammatischen Funktionen

Spanisch (analytisch)

Grammatischen Funktionen

Deutsch (syntetisch)

Präpositionen

Kasus

Elamigo

Sujeto

Persona, cosa o animal que realiza la función del verbo. //

Das Subjetk ist der formale und funktionale Ansatz-bzw. Ausganspunkt des verbales Geschehens, das durch das Prädikat bezeichnet wird.

Nominativ

Der Freund

Alamigo

Objeto directo

Persona, cosa o animal que recibe la acción de un verbo transitivo. //Eine Person oder eine Sache, die das Resultat eines Geschehens, einer Tätigkeit oder einer Handlung, die durch das Prädikat angegeben wird.

Akkusativ

Den Freund

Parael amigo

Objeto indirecto

Persona, cosa o animal que recibe el daño o provecho de la acción verbal. //Es gilt generell als sogenanntes indirektes Objekt, weil hier vorwiegend jemand oder etwas genannt wird, dem sich eine Tätigkeit oder Handlung eher mittelbar zuwendet.

Dativ

Dem Freund

Delamigo

 

 

Complemento adnominal o determinativo

Indica en general una idea adjetiva o posesiva. // Von allgemainerer Bedeutung ist lediglich die Bezeichnung des Inhalts.

Genitiv *

Des Freundes

 

 

 

* Obwohl hat Deutsch diesen Kasus, es hat die Neigung um analytisch zu werden, d.h., es ist die eigene Funktion, die mit einer Präposition sich auch ausgedrückt werden kann, z.B. man sagt auch von dem Freund.

 

  

Als Lehrer kann man sich auch fragen, was man eigentlich unterrichtet: die Mutter- oder die Fremdsprache. Endlich soll man es akzeptieren: um eine Fremdsprache zu beherrschen, soll man fast immer nochmal die Muttersprache wiederholen oder noch besser gesagt: lernen. Als Goethe sagte: „Wer keine Fremdsprachen lernt, weiss nicht über ihre Eigene“.  Nun merkt man einfach wie schwer eine Sprache sein kann und wie wenig man darüber weiss.  Es macht nichts, wovon Sprachen stammen, sie zu erlernen, bedeutet immer wieder, sich neuen Herausforderungen zu stellen, und es ist das Ziel, diese zu überwinden.  

 

Zurück zum Thema: Sobald die Schüler den Unterschied  zwischen analytischen und syntetischen Sprachen verstanden haben, kann man mit jedem Kasus üben. Normalerwise identifiziert man den Nominativ in einem Satz. Es ist ratsam, den gleichen Satz auf Spanisch und Deutsch zu analyzieren.

 

  [Mi mamá]    es    bonita.   -    [Meine Mutter]    ist    schön.

      Sujeto                                                Nominativ

 

Danach Akkusativ.

  [Mi hermano]    tiene     <mucho dinero>.    [Mein Bruder]   hat     <viel Geld>.

      Sujeto                                     objeto directo              Nominativ                          Akkusativ

 

 

Danach Dativ.

 

[Mi hermano]    <me>    dio    <un   regalo>.

  Sujeto            objeto indirecto       objeto directo

 

 

[Mein Bruder]    gab   <mir>    <ein Geschenk>.

  Nominativ                         Dativ         Akkusativ

Endlich Genitiv.

 

[El  coche]    <de mi papá>   es    rojo.  

  Sujeto             posesión 

 

 [Das Auto]   <meines Vaters>   ist    rot.           

   Nominativ            Genitiv

 

 

Wenn der Lehrer es für geeignet hält, kann er auch betonen, dass Spanisch Anteile von Deklination in dem Pronomen erhält. Das kann deutlicher für die Schüler sein, wenn sie merken, dass ihre Sprache auch solchen Funktionen hat:

 

 Pronombres

Nominativo

Acusativo

Dativo

Yo

Me (a mi)

Me (para mí)

tu

Te (a tí)

Te (para tí)

Él

Lo (a él)

Le (para él)

Ella

La (a ella)

Le (para ella)

nosotros

Nos (a nosotros)

Nos (para nosotros)

vosotros

Os (a vosotros)

Os (para vosotros)

ellos

Los (a ellos)

Les (para ellos)

ellas

Las (a ellas)

Les (para ellas)

 

Sicher ist es umfangreich diesen Vergleich zu machen, aber auf lange Sicht wird man Zeit ersparen, da die Schüler es deutlich verstehen werden. Dannach  lehrt man, dass es drei Genus gibt,  um gleichzeitig die ganze deutsche Deklination zusammen  zu üben. Es ist wichtig, nochmal zu betonen, dass Spanisch Präpositionen benutzt um die Funktionen zu markieren, z.B. Voy al cine / Estoy en el cine / El profesor trajo libros al alumno; Deutsch benutzt, den Artikel, Ich gehe ins Kino / Ich bin im Kino / Der Lehrer brachte dem Schüler  Bücher.


 

 

 

Deutsche Deklination der Artikel

 

 

Maskulinum

Femeninum

Neutrum

Plural (3 Genus)

Nominativ

der

die

das

die

Akkusativ

den

die

das

die

Dativ

dem

der

dem

der

Genitiv

des

der

des

der

 

Zum Schluss möchte ich noch mal erwähnen, dass meine Erfahrung positiv war, ich kann auch sagen, dass sie noch positiv ist. Die Schüler verstehen etwas so „sonderbar“ ohne Probleme. Selbesverständlich sollte der Lehrer vielen Übungen machen, das stimmt, aber die Zeit, die man damit verbringt, lohnt sich. Man soll auch nicht vergessen, dass die Deklination nicht nur mit diesem Grundstrukturen zu tun haben, sondern auch mit dem Neben- und Relativsatz, den die Schüler später lernen. Und sie werden sehen, dass dasnoch komplizierter ist. 

Um die Haupt- und Relativesätze gut zu behandeln, muss man die Deklination, den  Genus, die Konjugation sehr gut verstanden haben. Deshalb müssen alle Regeln, alle grammatischen Strukturen so deutlicher als möglich  erklären sein.

 

 

Bibliographie


·         BELLO, Andrés, Gramática de la lengua castellana, Ediplesa, México 1980.

·         BÜNTIG,Kart, et al. Einführung in die Syntax, Athenäum Verlag, 1979.

·         CARTAGENA-GAUGER, Vergleichende Grammatik, Spanisch-Deutsch, Band

o   I-II Mannheim, 1989.

·         CASTELL, Andreu, Gramática de la lengua alemana, Idiomas, España 1997.

·         Grammatik, Duden, Leipzig 1996.



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[1] Cf., Jaroma, Algunas reflexiones sobre las lenguas indo-europeas, “De Linguis”, I, Dic. 2008.

[2] “Deklination nehmen wir hier en einem engeren Sinn: Kasus markierun durch Endungen.” Cartagena, Band 2, Seite 348.

[3] Die deutsche Sprache benutz voralle die Artikeln um die Funktionen zu zeigen, aber manchmal hinzufügt der Genitiv  noch eine Endung zum Wort.


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